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Lebenszeichen

Mai 2, 2009 · Kommentar schreiben

Vielleicht ist es das letzte Mal, dass man was von mir hört. Ich wurde gerade gebissen, habe Hunger auf Fleissslskmnl,m ., .,-.,,-.-.

Anmerkung des Bundesamtes für Seuchenbekämpfung: Der ehemalige Besitzer dieser Internetpräsenz wurde mit dem Virus H1N1 bzw. H1Z1 infiziert.  Von Panik ist abzusehen. Die Situation ist unter Kontrolle. Alle, die in letzter Zeit Kontakt zu der Zielperson hatten, bitte umgehend bei der Sorgen-Hotline melden. Mehr Infos hierzu unter folgendem Link:

>> BBC berichtet über Zombiesierung

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Comic Fight Club

April 14, 2009 · 1 Kommentar

Kleine Kritzelfiguren sind harmlos – von wegen! Lewis Trondheim, Charles Berberian, Lisa Mandel uvm. treten in illustren wie illustrierten Armdrück-Duellen gegeneinander an. Wer wird gewinnen? Wer wird der Armdrückkönig? Einfach auf succursale.org/championnat surfen, die Paarungstäfelchen anklicken, lesen und freuen.

teilnehmer

>> Zum „Championat de bras de fer“

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Verrückter Vogel

April 3, 2009 · Kommentar schreiben

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Wenn Fäuste fliegen lernen

März 29, 2009 · Kommentar schreiben

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Comic Clash

März 24, 2009 · 2 Kommentare

superheros

© by Marvel Comics

The Dark Knight, Watchmen, American Splendor, Hellboy oder doch V for Vendetta? Welcher Verfilmung gebührt die Krone? Ihr kennt die Antwort. Klickt Euch zum Sieg:

>> Jetzt ComicBattle spielen!

Ist Euer Lieblingsheld nicht dabei? Dann erweckt ihn zum Leben!

>> Jetzt Helden generieren!

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Don’t watch the watchmen movie

März 19, 2009 · 1 Kommentar

… better watch that:

Alan Moore talks – 01 – V for Vendetta

Alan Moore talks – 02 – Watchmen

Alan Moore talks – 03 – League of extraordinary Gentlemen

Alan Moore talks – 04 – Lost Girls

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Der Kampf des Lebens

März 6, 2009 · Kommentar schreiben

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Filmstart: 26.02.2009

Schauspieler. Kämpfer. Mann. Eine Beschreibung, die gleichermaßen auf den Filmcharakter Randy „The Ram“ Robinson und seinen Darsteller Mickey Rourke zutrifft. Nach Jahren der Erfolglosigkeit und der kleinen Rollen kommt der ehemalige Bad Boy Hollywoods noch einmal ganz groß auf die Leinwand. Ein Besuch des Films lohnt sich nicht nur für Wrestling-Fans, der Film wird auch Liebhaber des Autorenkinos begeistern. Regie führte Darren Aronofsky (The Fountain, Pi).

Surftipps

>> Offizielle Website zu „The Wrestler“

>> Online Wrestling Spiel „Mucha Lucha“

>> Interview mit Mickey Rourke auf stern.de

Mickey Rourke On His Boxing Career

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Maus außer Haus

Februar 9, 2009 · 2 Kommentare

Disney’s Steamboat Willie

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Das Mord-und-Totschlag-Mysterium (Teil 10 und Ende)

Februar 2, 2009 · 3 Kommentare

Als ich zu mir komme, finde ich mich in einem düsteren Kerker wieder. An den Wänden tropft Wasser hinunter. Neben mir liegen Skelette. Ratten kriechen über ihre Knochen. Ich werfe einen Blick durch einen kleinen Spalt an der Zellentür. Zwei Wächter hat Greifenbach für mich abgestellt. Was für eine Ehre.

Ich muss meine Wächter überlisten! Aber wie?! Sie stammen nämlich vom Volk der Grottenmupfelmolche, die berüchtigsten Kerker- und Foltermeister dieses Teils der Milchstraße. Schluopp und Muff – so heißen meine beiden Bewacher – sind dabei zwei ganz besonders miese Exemplare. Sie sind wahre Meister, wenn es darum geht, mit normalen Alltagsgegenständen ihre armen Opfer vor Schmerzen in den Wahnsinn zu treiben. Sie kennen keine Gnade. Nein, sie haben sogar Freude an ihrem scheußlichen Werk. An ihre gute Seele oder ihr Gewissen zu appellieren macht also gar keinen Sinn. Denn sie haben Keines. Eine Schwäche haben sie dennoch: sie hassen es, wenn es ihrem Opfer schlecht geht bevor sie selbst Hand angelegt haben. Das schmälert nämlich den Ruhm in ihrer internen Foltermeisterschaft.

Schluopp und Muff haben in den letzten sieben Jahren bereits fünfmal die Teamwertung in der Disziplin „Messer und Gabel“ gewonnen. Dieses Jahr soll endlich auch der Titel der Königsklasse „Löffel und Schneebesen“ folgen. Die beiden behaarten Biester sind schon ganz aufgeregt. Alle paar Minuten gucken sie zu mir in die Zelle, um sich zu vergewissern, dass es mir auch wirklich gut geht.

„Irgendenwelche Wünsche?“, fauchen sie mit einer perfiden Freundlichkeit.

Ich ignoriere die Fragen und lasse meinen Blick durch mein Gefängnis nach etwas Brauchbarem schweifen. Das Guckloch der Tür schließt sich wieder. Jetzt ist meine Chance. Ich muss zu drastischen Mitteln greifen. Ich schließe die Augen, atme tief durch und beiße mir dann selbst die Zunge ab. Sofort sprudelt das Blut aus meinem Mund wie frisches Quellwasser. Das ich nicht vor Schmerzen ohnmächtig werde, liegt nur an meiner Vorfreude auf das was da gleich kommen wird: Und tatsächlich, schon wenige Sekunden später öffnet Muff wieder das Guckloch und schlägt sofort Alarm. „Er ist verletzt! Er ist verletzt!“, quieken die Grottenmupfelmolche panisch. Die Tür wird aufgerissen und meine beiden Peiniger in spe stürmen hinein um mich zu versorgen. Denn neben ihrer Tätigkeit als Folterer sind sie auch noch hervorragende Ärzte – wer sich gut mit der Anatomie des Lebens auskennt, kann es seinen Opfern eben auch leichter schwerer machen. Zynisch, aber wahr.

In ihrer Hast mir das Leben zu retten, verkennen die Beiden ein wenig die Gefahr, in der sie sich befinden. Als sie gerade ihre medizinischen Geräte auspacken, erwache ich aus meiner Scheinohnmacht und greife mir flink zwei Skalpelle. Entsetzt schreien Muff und Schluopp wie kleine Ferkel, die zur Schlachtbank geführt werden auf. Behende lasse ich die Klingen über ihre Kehlen tanzen. Mit wilden Zuckungen und schäumenden Gurgeln verlassen meine beiden Widersacher das Diesseits und betreten die andere Seite. Dort warten schon die Geister ihrer Opfer. Die Rache ist süß!

Als ich mein blutiges Werk vollbracht habe, mache ich mich auf den Weg nach oben. Ich dringe in den schwarzen Turm ein. Wo ist Funny? Ich laufe die Treppen immer weiter hinauf. Es ist wie der Traum, den ich vor kurzem hatte. Hinter mir höre ich Schreie, die auf keinen Fall menschlich sein können. Sie klingen wie Dämonen der Vergangenheit. Der Geruch von verbranntem Fleisch liegt in der Luft. Aber wo ist Funny?

Ich stürme durch die Gänge nach oben. Keine Wache hält mich auf. Alle, die sich mir in den Weg stellen, fallen wie die Fliegen. Ich kenne keine Gnade. Endlich bin ich wieder oben in dem verfluchten Hospital. Es ist also tatsächlich die Basis des Nazi-Vampir-Clans. Endlich erreiche ich den Festsaal. Alle sind versammelt, um die Erweckung der Báthory zu erleben. Da sehe ich, wie Igor Funny auf den Altar in der Mitte legt. Sie scheint nicht bei Bewusstsein zu sein. Vermutlich möchte Greifenbach sie als eine Art Gefäß für den Geist der Blutgräfin Báthory missbrauchen. Das muss ich verhindern. Schon stechen die kleinen Koreaner ihr Schläuche in den Arm.

Ich schleiche hinter den Wächtern vorbei und bahne mir meinen Weg Richtung Bühne. Fräulein Liebrecht beginnt mit der Beschwörungsformel. Alle lauschen andächtig. Nur ich nicht. Vorsichtig nähere ich mich von hinten einem unaufmerksamen Oger. Mit voller Wucht ramme ich ihm meine beiden Skalpelle in den Nacken und durchtrenne dabei sein Rückenmark. Mit einem leisen Jammer sinkt er unbemerkt von den anderen zu Boden. Ich hebe sein Schwert auf und springe mit wildem Kriegsgeschrei auf die Bühne. Liebrecht erstarrt und Greifenbach dreht sich verdutzt um. Als sich unsere Blicke kreuzen lasse ich meine Klinge quer durch sein Gesicht fahren und spalte seinen Schädel. Das Blut spritzt auf Liebrecht und ihr Beschwörungsbuch. Auch mit ihr mache ich kurzen Prozess. Die umstehenden Trolle, Oger und Vampiere sind fassungslos. Ich erwarte meinen Tod.

Doch anstatt  mich anzugreifen, ergreifen die dunklen Horden die Flucht. „Schlag der Schlange den Kopf ab und Rest stribt auch!“ Ich gehe zu Funny und streichele ihr über die Stirn. Sie öffent die Augen.
„Wo bin ich?“
„In Sicherheit! Ich habe Deine Botschaft verstanden.“
„Welche Botschaft?“
„Die Bananen, SBZ, Ostdeutschland.“
„Von was redest Du? Das waren meine Einkäufe. Ich hatte mich nur in unserem Schlafzimmer versteckt. Als …“
„Schon gut, Baby, schon gut. Schone Dich!“
Ich drücke sie an meine Brust. Ob Schicksal oder Zufall – das ist mir egal. Wir haben gesiegt, Greifenbach verloren. Das ist alles, was mich interessiert. Das ist alles, was zählt!


ENDE

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→ 3 KommentareKategorien: Mord-und-Totschlag-Mysterium
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Das Mord-und-Totschlag-Mysterium (Teil 9)

Februar 1, 2009 · 1 Kommentar

15 Minuten später bin ich bei meiner Wohung. Aber ich komme zu spät. Die Wohnung ist vollkommen verwüstet. Sie haben Funny geholt. Greifenbach und seine Schergen haben Funny in ihrer Gewalt! Aber wo brachteten sie sie hin? Ich überlege. Wo könnten Greifenbach und seine Nazi-Vampire ungestört die Erweckung der Blutgräfin durchführen? Auf der Suche nach Hinweisen durchstreife ich die Wohnung. Vielleicht hat Funny mir ja einen Hinweis hinterlassen. Da! Tatsächlich! Sie hat es: Auf unserem Bett hat sie einen Haufen Bananen gelegt. Das ist ein ganz klarer Hinweis auf die ehemalige SBZ, Dunkeldeutschland, der wilde Osten!
„Gut gemacht, Baby! Ich bin schon unterwegs!
Ich renne die Treppen hinunter und breche ein Auto auf. Nur keine Zeit verlieren. Ich rase los. Schnell und unaufhaltsam. Ohne Pause durch die Nacht. Damit mir die Augen nicht zufallen, hefte ich mir meine Lieder mit Sicherheitsnadeln an die Stirn. Seitdem mir eine Granate in der Fresse explodiert ist habe ich sowieso kein Gefühl mehr in meinem Gesicht. Meine Augäpfel fangen aufgrund mangelnder Tränenflüssigkeit einzutürben. Ich sehe nichts mehr. Blindflug total.

Plötzlich knallt mein Kopf heftig gegen die Scheibe. Ich überschlage mich. Ich rolle einen steilen Abhang hinab. Scheiben klirren. Metall zerbirst. Als das Wrack, das einmal ein Auto war endlich am Fuß des Berges zum Stehen kommt, krabbel ich heraus. Mein Körper ist übersäet von zahlreichen Schnittwunden und Prellungen. Ich tue, was ich sonst nie tun würde: ich rufe nach Hilfe. Minuten vergehen. Aus Minuten werden Stunden. Und endlich, als ich fast heißer bin kommt ein Laster vorbei. Der Fahrer stellt sich als Fritz vor. Er bietet mir an, mich in ein nahes Krankenhaus zu fahren.
„Vielen Dank, Mann! Das wäre wirklich nett.“
„Kein Problem, auf der Straße sind wir alle gleich.“
Verdammter Pseudophilosoph denke ich und steige ein.
„Du hast Glück, dass ich hier vorbeikomme“, erzählt Fritz, „normalerweise fahre ich die andere Route um den Berg herum. Die steile Straße ist nämlich eigentlich zu scary für so ‘n Brummi wie der hier.“ Er betätigt die Hupe seines Lasters. Wie ein alter Dinosaurier röhrt der Laster durch die Nacht.
Fritz ist ein kleiner untersetzter Mann. Auf seinem kahl rasierten Schädel trägt er eine verfilzte Pudelmütze aus Wolle. Der Mann müsste so um die 50 sein. Aber so genau lässt sich das bei der Dunkelheit nicht sagen. Obwohl es höchstens 5 Grad über Null ist, hat Fritz nur ein schlappriges Unterhemd an. Mit seinen behaarten Armen sieht er dabei aus wie ein Gorilla. Irgendwie ist mir der Mann sehr sympathisch. Ich beginne ihm zu vertrauen, was komisch ist, da ich Fremden sonst nie vertraue.

Nur wenige Minuten später haben wir das Krankenhaus erreicht. Fritz hilft mir aus dem Auto. Sofort kommen auch schon ein paar Schwestern und Pfleger angerannt.
„Seien Sie beruhigt. Wir werden uns um Sie kümmern“, sagt einer von Ihnen zu mir, „vielen Dank Fritze!“ Der Pfleger nickt meinem Retter verstohlen zu. Fritz erwidert diese Geste mit einem boshaften Kichern und steigt in seinen Laster.
„Verdammt, irgendetwas stimmt hier nicht!“, denke ich. Aber ich bin zu müde, um der Sache auf den Grund zu gehen. Vielleicht liegt es aus ja auch an meiner Übermüdung, dass ich schon überall Gespenster und Verschwörungen sehe. Ich setze mich in den Warteraum und tue das wofür er da ist: ich warte. Ich drehe Däumchen.
„Der Herr Doktor, wird sich sofort um Sie kümmern, mein Herr“, sagt einer der Schwestern. Dann verschwindet sie im Schwesternzimmer. Neben mir liegen ein paar Frauenzeitschriften. Normalerweise packe ich so etwas nicht einmal mit der Kneifzange an. Aber heute ist alles irgendwie anders. Ich fühle mich einsam und allein. Niemand da, der sich für meine Probleme und Gedanken interessiert. Keine Menschenseele auf den Gängen. Kein Patient. Kein … „Moment mal! Ist denn hier überhaupt wer?!“ Das helle grünliche Neonlicht blendet mich förmlich. Ich rufe laut: „Hey! Wo seid Ihr?“ Ich wusste doch, dass hier etwas nicht stimmt. Ich entschließe micht, das Hospital zu durchkämmen. Die weißen Wände und der mit gelben Kacheln gepflasterte Boden verleihen dem ganzen Haus etwas Unheimliches.

Ich betrete die Geriatrie. Keiner ist zu sehen. Ich betrete langsam das erste Zimmer. Quietschend öffne ich die Tür. Der Raum ist leer. Aber offenbar hat hier noch vor kurzem jemand gelegen. Ich korrigiere, hier lag hier „etwas“ – es riecht nach Verwesung. Im Papierkorb finde ich einen abgerissenen Finger. „Seltsam!“, ich verlasse das Zimmer. Aus einem der anderen Räume dringt ein dumpfes Ächzen zu mir hindurch. Ich folge dem gequälten Stöhnen. Es klingt irgendwie weinerlich. Wie der Wind der durch die hohlen Augenhöhlen eines menschlichen Schädels pfeift. Ich bin auf alles gefasst und zu allem bereit. Vorsichtig drücke ich die angelehnte Tür auf. Es knarzt.

In dem Raum stehen sechs Betten in zwei Reihen. Nur eines scheint belegt zu sein. Es ist das Vorletzte auf der rechten Seite. Das Licht beginnt zu flackern. Die Person auf dem Bett zittert und versucht den Kopf nach mir zu drehen. Das aschfahle Haar hängt in langen, dünnen, fettigen Strähnen von dem runzeligen Schädel. Es scheint ein alter Mensch zu sein. Ob es eine Frau oder ein Mann ist, vermag ich nicht zu sagen. Dazu muss ich näher hin.
„Geht es Ihnen gut?“, frage ich, „wo sind die anderen, oder sind sie die Einzige hier auf der Station?“, frage ich mit sanfter Stimme. Ich will die arme Kreatur ja nicht zu Tode ängstigen. „Komisch, sonst ist das doch egal.“
Dann geht das Licht aus. Ich höre einen Körper auf den Boden plumpsen. „Ahhhhhhrcchch“, dieses Stöhnen – irgendwie klang das überhaupt nicht menschlich.
„Haben Sie sich verletzt?“
Ich höre ein Kratzen auf dem Boden. So als würden Fingernägel brechen. Etwas kommt näher. Langsam gewöhnen sich meine Augen an die Dunkelheit. Im bläulichen Mondlicht meine ich jemanden auf dem Fußboden liegen zu sehen. Ich gehe ein wenig tiefer, um mehr zu sehen. Nutzlos. Aber die Schlürfgeräusche kommen immer näher und näher. Ich spüre wie lange dürre Finger nach meinen Stiefeln greifen. In diesem Moment geht das Licht wieder an. Jetzt sehe ich, dass sich ein beinamputiertes Zombieviech an meinem Bein festklammert. Es versucht mich zu beißen. Geistesgegenwärtig greife ich zu meinem Messer und hacke dem Monster den Schädel ab. Auch jetzt noch versucht mich das Ding zu attackieren. Ohne Kopf ist das allerdings ein wenig schwierig. Lachend trete ich den zappelnden Rumpf aus dem Fenster.
„Was ist das nur für ein Krankenhaus?!“

Jetzt könnte ich meine Schrotflinte gut gebrauchen. Hier muss es doch irgendwo eine Knarre geben. In jeder Geriatrie gibt es mindestens eine großkalibrige Kanone – nur für alle Fälle. Aber diese Klinik scheint total anders zu sein. Ich dringe tiefer ein in dieses Hospital des Horrors. Was geht hier vor? Gesund gepflegt wird hier jedenfalls niemand. Mittlerweile bin ich bei den Operationsräumen angelangt. Da brennt Licht. Ich schleiche mich heran. Ich höre Stimmen.
„Ja Graf, wir haben alles so veranlasst, wie sie es angeordnet haben!“
„Ausgezeichnet, Fräulein Liebrecht. Und was ist mit dem Mädchen?“
„Ihr geht es gut – bis Ihr etwas anders befehlt Garf!“
„Gut! Veranlassen Sie alles Notwendige. Die Koreaner sollen sich bereit machen. In einer Stunde ist es soweit!“
Funny lebt! Doch bevor ich micht richtig darüber freuen kann, spüre ich einen dumpfen Schlag auf meinen Hinterkopf. Ich tauche ein ins Land der Nacht. Wo bin ich? Was wird sein? Funny ich liebe Dich!

Fortsetzung folgt …

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