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Kämpfer für Gerechtigkeit

Mai 21, 2007 · 3 Kommentare

Der moderne, aufgeklärte Mensch verabscheut Gewalt. Er ist bestrebt Konflikte und Differenzen argumentativ zu lösen. Doch genau darum ist er im Alltag nahezu schutzlos dem aggressiven Verhalten der Dummen ausgesetzt. Viele von uns gehen lieber dem derben Hand-to-Hand-Combat aus dem Wege, denn schließlich wollen wir niemanden verletzen. Lieber halten wir noch die andere Wange hin und belächeln mitleidig die Ignoranz und den Mangel an Empathie bei unserem Gegner. Doch zu Hause angekommen wünschen wir uns zurück, damit wir unsere Faust im Gesicht des Pöblers versenken können – selbstverständlich nur, um Gerechtigkeit walten zu lassen und nicht der Rache wegen. Leider sind Zeitreisen heute noch nicht möglich. Doch für die Zukunft können wir uns wappnen und auf diese Weise vielleicht für eine bessere Welt sorgen.

Für alle, die ein Faible für Gerechtigkeit haben, folgen nun ein paar superwirksame und supergeheime Techniken einer noch geheimeren Kampfkunst.

Der sterbende Lotus

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In diesem Beispiel wird unser Held von einem muskelbepackten Höhlenmenschen mit einer ekelhaften Obszönität beleidigt. Noch hat er aber nicht die Absicht, ihn zu bestrafen. Als er jedoch sieht, wie der ungehobelte Klotz die süße Zuckerschnecke beleidigt, ist das Maß voll! Mit seinem Zeigefinger überträgt der Meister das Bild des sterbenden Lotus. Das führt zu einer Überlastung des Brontosaurierhirns seines Gegners und versetzt diesen in den mentalen Zustand eines hirntoten Orang-Utans. Frei nach dem Motto: Klappe zu, Affe tot.

Der Kautschukbaum

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Oftmals werden wir durch einen feigen Angriff aus dem Hinterhalt überrascht und können uns dann nur dürftig verteidigen. Für diese Situationen ist der Kautschukbaum die perfekte Verteidigungstechnik. Hier bedarf es so gut wie keiner körperlichen Anstrengung. Durch Meditation lassen wir unseren Körper wie Gummi werden. Besonders wirkungsvoll ist diese Technik gegen von der Evolution vergessene Grinsemänner. Wie in der Abbildung zu sehen, greifen sie meist unüberlegt, siegessicher und voller Euphorie an. Doch schnell vergeht ihnen ihr dummes Grinsen und die Überraschung ist groß, wenn sie unerwartet einen kräftigen Schluck von ihrer eignen Medizin nehmen. Bon Appetit.

Der Rizinusschnipper

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Die Wirkungsweise dieser Technik ist mit der des Dynamits vergleichbar. Dies wurde ursprünglich von Alfred Nobel entwickelt, um als Werkzeug zu dienen, beispielsweise beim Tunnelbau. Der Rizinusschnipper hat eine ähnlich verheerende Wirkung auf unsere Gegner wie das Dynamit auf einen Felsen. Wir sprengen jedoch keinen Tunnel in unsere Feinde, wir lassen lediglich ihre Schließmuskel explodieren.

Der Rizinusschnipper bewirkt eine totale psychologische Unsicherheit bei unserem Gegner. Wähnt er sich zunächst noch als unaufhaltbare Fleischlawine und greift voller Enthusiasmus an, erfährt sein Ego doch schon bald einen schweren Rückschlag. Durch einen Schnipp setzt sich in des Gegners Darmregion ein riesiger Tsunami in Gang. Die monumentale Kotwelle sammelt sich schließlich als ein blubbernder und stinkender See in der Hose des Gegners und ruft bei ihm unangenehme, peinliche Assoziationen aus der Kindheit hervor. Seelisch zutiefst verletzt sucht unser Gegner umgehend das Weite.

Kategorien: Comic · Sports
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