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Einträge mit dem TagAnekdote

Von Hühnern und Frauen

November 20, 2007 · No Comments

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(Gary Markstein | Copley News Service)

Ähnlich wie die Hühner auf diesem Cartoon haben auch Frauen ihre Tage, wo mit ihnen nicht gut Kirschen essen ist. Doch sind sie deswegen gleich blöd? - Natürlich nicht. Auch während dieser schweren Zeit sind sie die pure Inspiration für uns Männer. Nehmen wir z. B. eine superliebe und sehr süße Kollegin von mir. Sie hat mir heute erzählt, dass sich in ihrer Hose langsam aber sicher ein Loch bildet. Darauf hin erwähnte ich, dass früher mein Bruder, sobald er an einem meiner T-Shirts ein Löchlein entdeckte, es mit lautem Gelächer aufriss. Sie: “Also wenn Du jetzt auf die Idee kommst, mein Loch aufzureißen, dann … äh … ich spreche diesen Satz jetzt nicht zu Ende. Hihi.”

Musste sie auch nicht. Den Rest können wir uns denken. Vielen Dank für die Inspiration. :)

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Ein Unverbesserlicher startet durch

Mai 30, 2007 · 3 Comments

Ja, da schau her: nicht ganz unerwartet hat sich kosmopolit gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt und ist jetzt offiziell Most Underappreciated Weblog in Europe! FloNet gratuliert herzlich zu diesem Triumph und möchte bei dieser Gelegenheit eine kleine Anekdote aus gemeinsamen Studientagen zum Besten geben.

Es war vor ungefähr drei Jahren, damals beschlossen wir - das waren Tom (wo bleibt Dein Blog?), Andi (kosmopolit) und ich - bei einem Blog-Seminar (haha, kleiner Scherz, es war natürlich ein Block-Seminar) in Belgien teilzunehmen. Es fand im beschaulichen Louvain-la-Neuve statt. Nicht vielen ist diese “Perle” belgischer Stadtbaukunst bekannt, obwohl sie doch einige schöne Ecken hat. Oder mit anderen Worten: diese Stadt ist potthäßlich, es sei denn, man ist Fan der großflächigen Parkanlagen direkt unterhalb der Stadt. In diesem Fall ist LLN definitiv eine Reise wert.

Doch wir waren ja nicht gekommen, um die Parkplätze anzugucken, geschweige denn, um zu bleiben. Nein, uns ging es um die europäische Identität und die Möglichkeit bei einem Planspiel die Widrigkeiten von politischen Abstimmungsprozessen besser zu verstehen. Kopfarbeit war also gefragt und so gerieten wir uns schon auf der Hinfahrt ein wenig in die Köppe, denn die EU ist - wie wir alle wissen (und nur kosmopolit bestreitet dies energisch) - nur eine bürokratische Maschinerie, die einzig und allein die Vermehrung des Kapitals der reichen Unternehmen zum Ziele hat. Um dies zu belegen, genügt ein kleiner Blick in die Geschichte der EU: von Anfang an war es ein reines Wirtschaftbündnis, die gemeinsame Sicherheits- und Außenpolitik sind doch nur Augenwischerei. Nach wie vor bestimmen nationalstaatliche Interessen die europäische Politik. Doch bevor ich hier längst bekannte Wahrheiten wiederhole, möchte ich den Fokus wieder zurück auf LLN und das amüsante Erlebnis mit kosmopolit legen.

Wir trafen spät abends an unserem Zielort ein. Es war bereits dunkel und da wir uns überhaupt nicht auskannten, irrten wir erst einmal umher und suchten den Bahnhof, denn dort wollten sich alle Seminarteilnehmer treffen. Nach einer Stunde oder so fanden wir dann auch endlich ein paar andere von denen wir schließlich zum Seminargebäude gebracht wurden. Nachdem unsere Personalien aufgenommen worden waren, wollten wir schnell unser Gepäck vom Auto holen. Dabei machten Tom, Andi und ich ein kleines Wettrennen die Treppen hinunter mit dem Ziel als jeweils erster durch die Tür zu springen. Bei der Tür handelte es sich jedoch um eine sehr tückische Konstruktion. Auf den ersten Blick sah es nämlich so aus, als ob es sich um einen Doppeldurchgang handele, der in der Mitte durch einen Holzbalken in zwei gleich große Öffnungen unterteilt war. Doch kosmopolit war es, der mit einem unfreiwillgen, zerstörerischen Selbstversuch, die These von der Doppeldurchgangstür eindrucksvoll widerlegte. Ich hatte fast schon die Tür erreicht, da sah ich aus den Augenwinkeln, wie sich Andi mit einem katzengleichen Sprung daran machte, durch die rechte Doppeltüröffnung zu springen. Leider hatte er dabei übersehen, dass nur links vom Trennbalken eine Öffnung war. Auf der rechten Seite war dagegen eine Glasscheibe eingelassen. Und so sprang kosmopolit nicht ins Freie, sondern in die Welt des Schmerzes. Der Lohn für seine Aktion waren ein beeindruckendes, rot leuchtendes “Hörnchen”, eine verbogne Brille, Schwindelgefühle und mein Spott. Mwahganghaha!

Doch obwohl ich berechtigte Hoffnungen hatte, dass durch diesen kleinen Schlag auf den Kopf viele der Irrungen und Wirrungen bezüglich der EU behoben würden, geschah nichts dergleichen. Im Gegenteil, auch heute ist kosmopolit ein kritischer Verteidiger des europäischen Gedankens und das, um es mit Wowi zu sagen, “ist auch gut so”. Denn manche sind im wahrsten Sinne des Wortes unverbesserlich. ;)

Herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung als Most Underappreciated Weblog in Europe.

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