
Einst, als ich noch jung, faul und noch nicht so wissbegierig wie heute war, träumte ich davon, einfach mal nichts zu tun. Also wirklich gar nichts. Nichts denken, nichts sehen - einfach nichts tun eben. Damals wurde ich als Taugenichts und Nichtsnutz beschimpft und erntete Unverständnis. Heute denke ich, dass mein jugendlich-verrückter Wunsch nach dem Nichts eigentlich nichts anderes war, als ein frühes Aufflackern meines heutigen Wissensdurstes. Ganz neugierig geworden machte ich mich darufhin vor einiger Zeit auf, um Nichts im Cyberspace zu finden und meiner Spürnase sei Dank fand ich schließlich auch das Nichts. Doch schon nach ein paar Minuten wurde mir das Ganze zu viel. Ich brauchte Ruhe, um das Erlebte zu verarbeiten. So entschied ich mich für eine Weile allein zu sein und mir dabei ohne Zeitdruck auch Gedanken über meine nächste Expedition zu machen.
Fortsetzung folgt …





