Der Grund warum Ihr schon länger nichts von mir, dem CyBär, gehört habt ist, dass ich mich spontan zu einem kleinen Winterschlaf habe hinreißen lassen. Denn ich fühlte mich nicht respektiert, ja man lachte sogar über mich. Meine Wut und Enttäuschung wollte ich im einsamen Schlaf verarbeiten und mich durch nichts und niemanden wecken lassen. Aber wie das immer so ist, ist man bzw. Bär niemals ganz sein eigener Herr und so kann es kommen, dass Umwelteinflüsse den ursprünglichen Plan durchkreuzen. Auch ich wurde ein Opfer dieser finsteren Mächte: Als ich nämlich schon fast eingeschlafen war, hörte ich das stetige Plitschen und Platschen eines einzelnen Wassertropfens. Jeder, der schon einmal einen undichten Wasserhahn in der Nacht bekämpfen musste, weiß wie nervig das sein kann. Wutentbrannt stieg ich darum in meine Cybärspace-Rakete und sauste los, den Nervenbold “abzuwürgen”. Nach langem Suchen im WWW fand ich ihn schließlich hier, auf www.guimp.com, der kleinsten Website der Welt. Und schlagartig war meine Wut verflogen und mein Schlafeswunsch vergessen. Denn ich hatte wieder vom leckeren Necktar der Erkenntnis gekostet und eine Neuentdeckung gemacht. Steter Tropfen höhlt den Stein: Meine Griesgrämigkeit ist besiegt. Der CyBär fliegt wieder!
„The quick brown fox jumps over the lazy dog“ ist der meistbenutzte Satz, um die Eigenschaften einer Tastatur zu testen. Grund hierfür ist, dass diese Wortverkettung alle Buchstaben des englischen Alphabets enthält. “Quick brown fox” kann damit als ein Synonym für eine umfassende Qualitätsanalyse angesehen werden. Die Inhalte, die einen solchen Test bestehen, haben also die besten Voraussetzungen, um Raum und Zeit zu überdauern.
Vielleicht versteht Ihr nun meine Aufregung, als mich meine Abenteuerreise durch die Virtualität auf eine Website namens Quickbrownfox.de führte. Meine Neugier war geweckt. Und noch viel wichtiger: Würde ich, der cyBÄR, diese ultimative Prüfung meistern oder mich mit einem lauten “Buff” auflösen? Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und stellte mich dieser Herausforderung. Und tataa … ich bestand den Test mit Bravour. Auch in Zukunft werde ich also den virtuellen Raum erforschen können und jedem, der es hören will, von meinen nervenzerfetzenden Abenteuern erzählen. Doch ein Rätsel bleibt ungelöst: Wer ist nun das Mastermind, welches hinter dem flinken braunen Fuchs steckt? Wann gibt er oder sie sich zu erkennen? Ich warte jedenfalls ganz gespannt auf die Dinge, die da bald kommen …
Der kleine Ausflug ins Nichts, hatte mir bewusst gemacht, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich selbst noch ein Nichts war. Niemand hatte mich bisher gesehen, keiner hatte Notiz von meiner vielschichtigen Persönlichkeit genommen. Doch wirklich verübeln konnte ich dies keinem. Als cyBÄR bin ich ja nur im Cyberspace unterwegs, damit um ein Vielfaches schneller als das Licht und darum vom menschlichen Auge nicht zu erfassen.
Dennoch gebietet es mir die Höflichkeit, mich den Herrschern und Webmastern der verschiedenen, von mir besuchten Internetseiten zu offenbaren. Zu diesem Zweck begab ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Vehikel, welches meine Virtualität real werden lassen konnte. Ich wurde fündig bei Stardock. Dort fand ich unter Downloads eine Mauszeigerkonfigurationssoftware, die mir es mir einfach und bequem ermöglichte, Mauszeiger zu assimilieren und so mich und meine Bewegungen sichtbar zu machen. Zusätzlich beschlagnahmte ich noch eine Demo-Version des Video-Capture Tools Camtasia. Auf diese Weise ist es mir ab sofort möglich, meine Reisen in die wahnsinnigen Unendlichkeiten des Web actionreich zu dokumentieren. Schnallt Euch an!
Einst, als ich noch jung, faul und noch nicht so wissbegierig wie heute war, träumte ich davon, einfach mal nichts zu tun. Also wirklich gar nichts. Nichts denken, nichts sehen - einfach nichts tun eben. Damals wurde ich als Taugenichts und Nichtsnutz beschimpft und erntete Unverständnis. Heute denke ich, dass mein jugendlich-verrückter Wunsch nach dem Nichts eigentlich nichts anderes war, als ein frühes Aufflackern meines heutigen Wissensdurstes. Ganz neugierig geworden machte ich mich darufhin vor einiger Zeit auf, um Nichts im Cyberspace zu finden und meiner Spürnase sei Dank fand ich schließlich auch das Nichts. Doch schon nach ein paar Minuten wurde mir das Ganze zu viel. Ich brauchte Ruhe, um das Erlebte zu verarbeiten. So entschied ich mich für eine Weile allein zu sein und mir dabei ohne Zeitdruck auch Gedanken über meine nächste Expedition zu machen.
Das ist der cyBÄR. Ich habe ihn während meiner gelegentlichen Surfereien im Cyberspace getroffen. Der cyBÄR hat schon viel erlebt und gesehen. So entdeckte er beispielsweise das Ende des Internets und hat als erster in einem Non-Stop-Flug Google Earth umrundet. Damit wir alle etwas von seinem Erfahrungsschatz haben, wird er von Zeit zu Zeit auf diesem Blog einen Zwischenstop einlegen und von seinen Abenteuern in der unendlich weiten Web World berichten.