>> Die Vorgeschichte „Das Schicksal des Branko Mei“ lesen
Der Tod des Branko Mei
Traurig steht er da, der Mörder Branko Mei
Mit der rostigen Klinge in der Brust, oh wei!
Selbst ermorden wollt er sich, ach oh weh,
Doch sein steinern Herz stoppte die Klinge jäh.
Es ist die Waffe, mit dem er erstach das Mädelein
Welches Rosmarie geheißen und jetzt blutet fein.
„Ach hätt’ ich doch nur diese Maid nicht umgebracht
Dann müsst’ ich auch nicht büßen in dieser Nacht.“
So spricht er leidend und voller düstrem Gram
Er hofft mit aller Kraft, dass sich Gott erbarm’.
Doch der tut es nicht und schickt stattdessen
Eine Gruppe süßer, hübscher Stewardessen.
Der Anblick erweckt die Liebe in des Mörders Brust
Und lässt sein hartes Herz erweichen Dank der Lust.
Da greift er zu, will sie mit seinen behaarten Armen
Liebevoll, gar zärtlich und charmant umgarnen.
Aber Sie wehren sich und so findet das Messer doch -
Sein Ziel und sticht in Meis erweichtes Herz ein Loch.
Brankos Lebenszeit verrinnt so schnell wie Sand im Siebe
Getötet hatte ihn ausgerechnet ein Moment der Liebe.



