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Ein Quäntchen nicht bei Trost

November 5, 2008 · Kommentar schreiben

Sean Connery, George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig – sie alle haben mindestens einmal als 007 die Welt gerettet. Doch keiner war so oft für den supergeheimen Geheimdienst ihrer Majestät im Einsatz wie Sir Roger Moore. Pünktlich zum Start von „Ein Quantum Trost“ schreibt der Leinwandheld auf sueddeutsche.de über Bond und Musik. Als Geheimniskrämer präsentiert sich Moore dabei keineswegs:

„Seitdem der Titel des neusten James-Bond-Abenteuers bekannt ist, hat man viel darüber diskutiert, was er bedeuten könnte. Manche haben darauf hingewiesen, dass „Quantum of Solace“ („Ein Quantum Trost“) der Name einer Kurzgeschichte in Ian Flemings Buch „For Your Eyes Only“ ist.

Es sei „eine Maßeinheit für Trost“, sagte der Produzent Michael G. Wilson. Ich muss zugeben: Der Titel macht mir ein wenig Sorgen, genauso wie er wahrscheinlich dem Texter des Titelsongs Sorgen gemacht hat.

Musik spielt ja immer eine große Rolle in Bond-Filmen. Als jemand, der in sieben Bond-Filmen die Rolle des 007 spielen durfte, die allesamt unvergessliche Titelsongs hatten, hätte ich mir einen einfacheren und „singbareren“ Titel für das neue Epos gewünscht. Im Titellied, „Another Way To Die“, taucht der Titel ja auch gar nicht auf.

Als ich Daniel Craigs erstes Bond-Abenteuer, „Casino Royal“, gesehen hatte, war ich begeistert von Craig. Wenn man mich gefragt hätte, auch nur ein paar der Stunts zu drehen, die er da vollführt, hätte ich anschließend sicherlich einige Tage im Krankenhaus verbracht.

Bei meinem ersten Auftritt als Jimmy Bond – in „Leben und sterben lassen“ – habe ich mich beim Dreh der großen Jetboat-Verfolgungsjagd auch tatsächlich verletzt. Ich habe das schnelle Wenden geübt, als der Motor ausfiel und damit auch die Lenkung. Ich raste weiter geradeaus, genau in ein Bootshaus aus Holz. Beim Aufschlag stürzte ich aus dem Boot gegen eine Wand, schlug mir meine Schneidezähne aus und verdrehte das Knie. Danach musste ich tagelang mit einer Krücke laufen.

Zum Glück musste ich in den meisten Szenen erstmal nur im Boot sitzen. Da humpelte ich also mit meiner Krücke ins Boot und tat vor der Kamera so, als sei ich unzerstörbar. Wer will da behaupten, ich könne nicht schauspielern? …“

>> kompletten Artikel auf sueddeutsche.de lesen

Update 12. November 08:

007 quantum of bonds

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From Münster with love

Oktober 3, 2007 · Kommentar schreiben

bobond26.jpgBond: Moneypenny! What gives?
Moneypenny: Me, given an ounce of encouragement. You’ve never taken me to dinner looking like this. You’ve never taken me to dinner, period.
Bond:
I would, you know. Only I would be court-martialed for tampering with government property.
Moneypenny:
Flattery will get you nowhere… but don’t stop trying.

Dialog aus „James Bond – Dr. No“, 1962

Nur wenige Schauspieler schaffen es, so sehr mit ihrer Rolle so zu verschmelzen, dass die Zuschauer nur widerwillig jemand anderes in der Rolle akzeptieren. Auch wenn es viele Schauspieler anders sehen: es gibt kein größeres Lob für Schauspiel-Leistungen, als mit einer Rolle identifiziert und gleichgesetzt zu werden.

Lois Maxwell war Miss Moneypenny und damit die einzige Frau, an der James Bond niemals interessiert war. Doch genau das macht sie zu etwas ganz Besonderem – und wieviele Frauen lechzen nicht danach, als einzigartig angesehen zu werden?! Grob geschätzt: alle. Viele von ihnen tun alles – bzw. lassen alles fallen – für ein wenig Aufmerksamkeit. Miss Moneypenny war da anders. Sie überzeugte mit Charme und Geist – gerade letzteres ist (nicht nur) bei Bondgirls selten vorhanden. Lois Maxwell spielte diese Rolle mit Bravour und trug so erheblich zu dem Erfolg der Bond-Serie bei.

Lois Maxwell starb im Alter von 80 Jahren am 29. September 2007 in Fremantle, Western Australia. Schade für Bond, dass er sie niemals gedatet hat.

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